Scherbengericht; eine in Athen vermutlich durch Kleisthenes eingeführte Maßregel, durch die das Volk die Verbannung einzelner Bürger auf fünf und später auch zehn Jahre aussprechen konnte. Die Bürger mussten die Namen des zu Verbannenden auf Tonscherben schreiben; zahlreiche Exemplare wurden bei Ausgrabungen gefunden.