Oligarchie
(oligarchische Regierung), die Herrschaft einer kleinen Gruppe; in der griechischen Staatstheorie als Verfallsform der Aristokratie beschrieben.
Attischer Seebund
Vereinigung griechischer Staaten unter Führung Athens (378−354 v. Chr.); der Seebund galt als politisches Machtinstrument und sollte in diesem Fall v.a. ein Gegengewicht gegen spartanische Vormachtbestrebungen darstellen
Perserkriege
griechisch−persische Auseinandersetzung im Zeitraum von 490−449/448 v.Chr., u.a. veranlasst durch die Unterstützung des Ionischen Aufstands durch Athen; Beginn 490 mit der Schlacht bei Marathon (Militades<>Darius I.), weiter 480 v.Chr. mit der Schlacht bei Salamis (Seesieg Themistokles<>Xerxes I.), ein Jahr später endgültige Vernichtung der persischen Streitkräfte bei Platää und Mykale; erst der Kalliasfrieden 449/448 v.Chr. brachte […]
Kalliasfrieden
Vertrag zwischen dem Attisch−Delischen Seebund und Persien (449/448), ausgehandelt von dem Athener Kallias; sicherte u. a. die Unabhängigkeit der kleinasiatischen Griechenstädte.
Artaxerxes I.
persischer Großkönig, regierte seit 464; schloss 449 den Kalliasfrieden.
Areopag
höchster Gerichtshof im antiken Athen, tagte auf dem gleichnamigen Hügel.
Kimon
athenischer Politiker und Sohn des Miltiades; lebte von 510 bis 450 v.Chr.; eroberte 478 als Stratege mit Pausanias den Bosporus; errang um 466/465 v.Chr. einen Doppelsieg am Eurymedon; war zeitweise verbannt.
Stoiker
Philosophen bzw. Angehörige der Stoa; leben nach der stoischen Lehre, zu deren oberstem Leitsatz Unerschütterlichkeit und Gleichmut gehören.
autokratisches Herrschaftsprinzip
(=Autokratie), Regierungsform, in der die uneingeschränkte Staatsgewalt in der Hand eines einzelnen Herrschers (Autokrat = Alleinherrscher) liegt.
Daker
indogermanisches Volk, nördlichster Zweig der thrakischen Volksgruppe.