Peloponnesischer Krieg
Auseinandersetzung zwischen Sparta und Athen um die Vorherrschaft in Griechenland; dauerte von 431-404 v.Chr. Mit Athen waren der Attische Seebund, Thessalien und Teile Westgriechenlands verbündet; auf Spartas Seite standen der Peloponnesische Bund, die meisten mittelgriechischen Staaten und die Kolonien Korinths. 405 v.Chr. vernichtete der Spartaner Lysander die letzte athenische Flotte und zwang Athen 404 v.Chr. […]
Perdikkas III
makedonischer König (365−359 v.Chr.), Sohn von Amyntas II und Bruder Philipps II; starb im Feldzug der Makedonen gegen die Illyrer, woraufhin sein Bruder Philipp II mit 23 Jahren zum König von Makedonien wurde.
Peripatetische Schule
Schule des Aristoteles, benannt nach der Wandelhalle an ihrem Versammlungsort (= peripatos).
Perserkriege
griechisch−persische Auseinandersetzung im Zeitraum von 490−449/448 v.Chr., u.a. veranlasst durch die Unterstützung des Ionischen Aufstands durch Athen; Beginn 490 mit der Schlacht bei Marathon (Militades<>Darius I.), weiter 480 v.Chr. mit der Schlacht bei Salamis (Seesieg Themistokles<>Xerxes I.), ein Jahr später endgültige Vernichtung der persischen Streitkräfte bei Platää und Mykale; erst der Kalliasfrieden 449/448 v.Chr. brachte […]
Personifikation
(Personifizierung), die Darstellung von abstrakten Begriffen oder Naturerscheinungen in menschlicher Gestalt, z.B. Nike oder Victoria als Bezeichnung für Sieg und Siegesgöttin.
Philippische Reden
3 schriftlich erhaltene Staatsreden des Demosthenes gegen Philipp II. als Bedrohung für die griechische Freiheit sah; mit seinen Kampfreden, die vor einem politischen Gremium gehalten wurden, versuchte Demosthenes auf die drohende Gefahr aus Makedonien hinzuweisen.
Phoker
indogermanisches Volk.
Piombino
toskanische Hafenstadt, in der Nähe der Etruskerstadt Populonia
Pisones
Name eines Geschlechtsverbandes im antiken Rom.
Pisonische Verschwörung
geplantes Mordkomplott gegen Kaiser Nero im Jahre 65 n.Chr. als Reaktion auf dessen zunehmend tyrannische Herrschaftsweise; ausgehend von Mitgliedern der höchsten Kreise Roms (darunter auch der römische Philosoph Seneca und sein Neffe Lucan sowie Angehörige des Kaiserhauses); angeblich unter der Federführung des römischen Konsuls Gaius Calpurnius Piso.