Stilisierung
nach einem bestimmten Stilideal oder −muster geformte (künstlerische) Darstellung; auf wesentliche Grundzüge reduzierte Darstellung.
Stoa
eine um 300 v. Chr. von Zenon von Kition begründete Philosophenschule, die sich in einer Halle (=stoa) in Athen versammelte.
Stoiker
Philosophen bzw. Angehörige der Stoa; leben nach der stoischen Lehre, zu deren oberstem Leitsatz Unerschütterlichkeit und Gleichmut gehören.
Stratege
gewählter Führer des Heeres einer griechischen Stadt.
Tetrarchie
Vierfürstentum; in der Antike durch Vierteilung eines Territoriums entstandenes Herrschaftsgebiet meist unter eigenen Dynasten (Tetrarchen).
Theophrast
griechischer Philosoph, lebte von 372 bis 287 v. Chr. in Athen. 322 v. Chr. trat er die Nachfolge des Aristoteles in der Leitung der peripatetischen Schule (peripatos=Wandelhalle) an.
Thraker
indogermanisches Volk, war in viele Stämme gegliedert und bewohnte spätestens seit dem 2. Jahrhundert v.Chr. Thrakien, die vorgelagerten Inseln (v.a. Samothrake) und auch Dakien; besiedelte ab dem 8. Jahrhundert v.Chr. auch Mysien und Bithynien (Nordwest−Kleinasien). Die Thraker bildeten bis ins 6./7. Jahrhundert eine sprachliche, ethnische und kulturelle Einheit.
Tiara
zylindrische oder kegelförmige Kopfbedeckung assyrischer und altpersischer Könige.
Tiberius Claudius Nero
1. Ehemann der Livia Drusilla; Vater von Tiberius und Drusus d. Älteren; überzeugter Republikaner; musste vor den Mitgliedern des Triumvirats nach Griechenland fliehen, als Tiberius zwei Jahre alt war; kehrte aber 39 v.Chr. nach Rom zurück; ließ sich noch vor der Geburt seines zweiten Kindes Drusus maior von seiner Frau Livia scheiden.
Tibull
römischer Dichter, lebte von etwa 50 bis 17 v.Chr.; war gemeinsam mit Properz Vertreter einer lyrischen Gattung, die sich Elegie nannte und wehmütige Gedichte umfasste.