Winckelmann und Heyne
Die Ursprünge der Archäologie als Universitätsdisziplin liegen in Göttingen. Zwischen 1755 und 1768 hatte der deutsche Gelehrte Johann Joachim Winckelmann (Abb. 01) zunächst von Dresden, dann von Rom aus mit seinen Schriften eine Welle ungeheurer Begeisterung für die Antike und besonders für die griechische Kunst ausgelöst. Ein wichtiger Briefpartner Winckelmanns war der Göttinger Professor Christian […]
Wie entsteht ein Gipsabguss?
Abgussformen wurden früher aus Gips hergestellt. Heute wird Silikonkautschuk als Abformmaterial bevorzugt, da er sehr biegsam ist. Es genügen nur wenige Negativformen, um auch kompliziert unterschnittene plastische Objekte abzugießen.Als Demonstrationsobjekt der folgenden Videosequenz dient ein Exponat aus der Göttinger Sammlung der Gipsabgüsse, der sogenannte Dipylon-Kopf aus der Zeit um 600 v. Chr. Von diesem Abguss wird eine […]
Barbarentod und Venuskult
Griechische Skulpturen aus den Gärten Roms Dank einer großzügigen Spende des Göttinger Verlagslektors Dr. Winfried Hellmann (1932-1999) (Abb. 01) konnte die Sammlung der Gipsabgüsse des Archäologischen Instituts um zwei wichtige Neuerwerbungen erweitert werden: Abgüsse der hochberühmten Galliergruppe Ludovisi (Abb. 02) und der Muse vom Esquilin (Abb. 03) . Sie beleuchten eine der interessantesten und zugleich besonders schwierigen Epochen in […]
Neue Zeiten. Epochenwenden in der Antike:
Die materialreiche Ausstellung wurde anlässlich des Jahrtausendwechsels im Winter 2000/2001 veranstaltet: Allgemeine Fragen nach den Merkmalen von Epochenwenden und nach den Kriterien geschichtlicher Periodisierung werden am konkreten Beispiel der griechisch-römischen Kultur des Altertums durchgespielt und zur Diskussion gestellt. [Elektronische Präsentation in Vorbereitung]
Vom Gipsabguss zum ‚Virtuellen Museum‘. Dreidimensionale Reproduktionstechniken in der Archäologie:
Im Rahmenprogramm der Expo 2000 beschäftigte sich diese Ausstellung mit dem antiken Kopierwesen, der Technik des Gipsabgusses und modernen Verfahren zur ‚virtuellen‘ Reproduktion plastischer Objekte. [Elektronische Präsentation in Vorbereitung]
Rekonstruktion der Sitzstatue des Epikur

Epikur
Geschichte der Sammlung
zurück zur Übersicht Die Sammlung der Gipsabgüsse des Archäologischen Instituts der Universität Göttingen (Abb. 01) wurde 1765 gegründet. Seitdem hat sie sich zu einer der renommiertesten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland, ja weltweit entwickelt. Sie enthält heute über 2000 originalgetreue Abgüsse berühmter Skulpturen. Sie stammen vor allem aus dem griechischen und römischen Kulturraum, aber auch […]
Materialien

zurück zur Übersicht Ergänzende Informationsangebote zu den Objekten und Themen, die im Virtuellen Rundgang behandelt werden. Kontext Kontext Unter der Überschrift Kontext liefert VIAMUS vertiefte Hintergrundinformationen über größere bauliche, topographische und kulturgeschichtliche Zusammenhänge, in die sich die im Rundgang behandelten Objekte einfügen. Es ist vorgesehen, diese Abteilung fortlaufend um neue Materialien zu erweitern. Der Aphaitempel […]
Spätantike
Mit der Einrichtung einer neuen politischen Ordnung, der Tetrarchie (Vierkaiserherrschaft), durch Kaiser Diokletian 284 n.Chr. beginnt eine neue Epoche der antiken Geschichte, die heute meist als ‚Spätantike‘ bezeichnet wird. Die seit Augustus formal aufrecht erhaltene Fiktion des Fortbestehens einer republikanischen Verfassung mit einem vom Senat bestätigten princeps wird aufgegeben. Der Kaiser ist nun absoluter Herrscher […]
Kaiserzeit
Die neue, von Augustus 27 v. Chr. begründete Staatsform, die man wissenschaftliche korrekt als ‚Prinzipat‘, umgangssprachlich aber meist als ‚Kaisertum‘ bezeichnet, definiert sich selbst als wiederhergestellte Republik (res publica restituta). Faktisch handelt es sich jedoch um eine vom Kaiser (princeps) ausgeübte Militärdiktatur. Das von Augustus eingerichtete System und die damit erreichte innere Befriedung wirken auf […]