Maximian
(Marcus Aurelius Valerius Maximianus Herculius), wurde um 240 n.Chr. in Sirmium geboren; war römischer Kaiser (286-305 n.Chr.) und Mitregent Diokletians; er legte 305 n.Chr. sein Amt nieder. In den Jahren 307/308 und 310 n.Chr. riss er widerrechtlich die Staatsgewalt an sich; er starb 310 bei Massilia (=Marseille).
Milvische Brücke
Tiberbrücke der Via Flaminia bei Rom, erbaut 220 v.Chr., wiederhergestellt unter Augustus; bekannt durch den Sieg Konstantins d. Großen über Maxentius im Jahre 312 n.Chr.
Mnemosyne
griech. Göttin des Gedächtnisses, Mutter der Musen.
Monarchie
im Unterschied zu Aristokratie und Demokratie diejenige Staatsform, in der ein einzelner, der Monarch, die Herrschaft ausübt. Die Nachfolge in der Monarchie wird durch Wahl oder durch Erbnachfolge geregelt.
Museion
Musentempel oder Heiligtum der Musen, oft auch mit einer Einrichtung für Wissenschaft, Forschung oder Literatur verbunden, ähnlich heutigen Universitäten.
Musen
bei den Griechen die Schutzgöttinnen der Künste und des geistigen Lebens; ursprünglich wohl 3, später 9 Nymphen im Gefolge des Apollon.
Mutinensischer Krieg
Auseinandersetzung zwischen Marcus Antonius und Octavian um die Nachfolge Caesars in der Schlacht bei Mutina (44−43 v.Chr.).
mythisch
sagenumwoben, legendär; dem Mythos bzw. der Legende angehörend.
Mythologie
ursprünglich Bezeichnung für den Vortrag des Mythos, die Erzählung vom Handeln der Götter; später für die Gesamtheit der mythischen Überlieferungen eines Volkes sowie für die Erforschung von Mythen.
Mythos
überlieferte Dichtung, Sage, Erzählung aus der Vorzeit eines Volkes, die sich besonders mit Göttern, Dämonen, der Entstehung der Welt und ihrer Ordnung durch Heroen befasst. Die Geschichten von Göttern und Menschen dienten zur Erklärung der Welt, gaben Exempla für richtiges und falsches Verhalten und lieferten Begründungen für Kulte, Sitten und Gebräuche.