Normen

anerkannte und als verbindlich geltende Regeln (für das Zusammenleben von Menschen); vorgegebene Maßstäbe.

Numerianus

(Marcus Aurelius Numerius Numerianus), lebte von 253 bis 284 n.Chr. in Rom; regierte als Soldatenkaiser von 283-284 n.Chr.

Octavia

Tochter des römischen Kaisers Claudius und erste Ehefrau Neros; lebte von 40-62 n.Chr. in Rom; wurde von Nero unter dem Vorwurf des Ehebruchs verstoßen und ermordet, um den Weg für seine Ehe mit Poppäa Sabina zu ebnen.

Odyssee

Epos Homers, das die zehn Jahre währende Heimfahrt des Odysseus aus dem Trojanischen Krieg nach Ithaka und seine Abenteuer schildert.

Oligarchie

(oligarchische Regierung), die Herrschaft einer kleinen Gruppe; in der griechischen Staatstheorie als Verfallsform der Aristokratie beschrieben.

Olynthische Reden

3 weitere erhaltene Staatsreden des Demosthenes gegen den Makedonenkönig Philipp II.; benannt nach der altgriechischen Stadt Olynth, die von Philipp zerstört wurde.

Ostrakismos

Scherbengericht; eine in Athen vermutlich durch Kleisthenes eingeführte Maßregel, durch die das Volk die Verbannung einzelner Bürger auf fünf und später auch zehn Jahre aussprechen konnte. Die Bürger mussten die Namen des zu Verbannenden auf Tonscherben schreiben; zahlreiche Exemplare wurden bei Ausgrabungen gefunden.

Otho

(Marcus Salvius Otho), lebte von 32 bis 69 n.Chr. in Rom; war Vertrauter des Kaisers Nero. Er hatte von 58-68 n.Chr. das Amt des Statthalters von Lusitanien inne; verbündete sich 68 n.Chr. mit Galba, den er 69 ermordete. Dadurch wurde er zum Nachfolger Galbas im Vierkaiserjahr 68/69 n.Chr., unterlag dann jedoch Vitellius mit seinen Legionen.

Ovid

römischer Dichter, lebte 43 v. Chr. bis etwa 18 n. Chr., gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. Besonders bekannt sind seine wehmütigen Liebesgedichte „Amores“; in den „Heroides“ entwirft er psychologische Studien in Form von Liebesbriefen mythologischer Frauengestalten.