Dionysios I

Tyrann von Syrakus, lebte von etwa 430 bis 367 v. Chr. Brachte im Krieg gegen Karthago nahezu ganz Sizilien in seine Hand; versuchte seinen Hof zum geistigen Mittelpunkt der griechischen Welt zu machen.

Dionysios II

lebte ab etwa 397 v.Chr. in Syrakus und übernahm 367 v.Chr. die Tyrannenherrschaft; wurde 344 v.Chr. aus Syrakus vertrieben.

Dionysos

griechischer Gott des Weines, der rauschhaften Entrückung und des üppigen Lebens, Sohn des Zeus und der Semele, nach dem Tod der Mutter von den Nymphen aufgezogen

Diptychon

zusammenklappbares Paar von Schreibtäfelchen aus Elfenbein, Holz oder Metall, innen mit Wachs überzogen.

Doppelherme

Pfeiler mit vierseitigem Schaft als Träger von zwei in entgegengesetzte Richtung blickenden Porträtköpfen.

Drusus maior

(Nero Claudius Drusus bzw. Drusus Maior), römischer Feldherr und zweiter Sohn der Livia aus erster Ehe mit Tiberius Claudius Nero; Bruder des Tiberius; lebte von 38 bis 9 v.Chr. Er wurde durch die Heirat seiner Mutter mit Augustus zum Stiefsohn des Kaisers. Aus seiner eigenen Ehe mit Antonia, der Tochter des Marcus Antonius und Octavia, […]

dynastisches Prinzip

Erbfolge entsprechend der dynastischen Zugehörigkeit zu einem Herrscherhaus, also durch Geburtsrecht.

Elagabal

(Marcus Aurelius Antoninus Heliogabalus), lebte von 204 bis 222 n. Chr., römischer Kaiser (ab 218). Priester des Lokalgottes Elagabal, den er 219 n. Chr. in Rom als Sonnengott (Sol Invictus Heliogabalus) zur Reichsgottheit erhob.

Empedokles

griechischer Philosoph, lebte von etwa 483 bis 425 v. Chr. auf Sizilien. Er sah in den vier Elementen den Urgrund aller Dinge und erklärte Werden und Vergehen als Mischung und Trennung dieser Elemente.

Epikuräer

Vertreter der Lehre des griechischen Philosophen Epikur; später: jemand, der die materiellen Freuden des Daseins unbedenklich genießt.