Constantius I Chlorus
(Gaius Flavius Valerius), Vater von Constantin I; lebte von 250 bis 306 n.Chr. Er wurde 293 n.Chr. von Diokletian und Maximian zum Caesar des Westreichs in den Provinzen Spanien, Gallien und Britannien erhoben; regierte von 305-306 n.Chr. als Kaiser (zusammen mit Galerius).
Crassii
Name eines Geschlechtsverbandes im antiken Rom.
Daker
indogermanisches Volk, nördlichster Zweig der thrakischen Volksgruppe.
Dareios III
Großkönig der persischen Dynastie der Achämeniden (ab 336 v.Chr.); lebte von 380 bis 330 v.Chr.; wurde nach mehreren Niederlagen (334 am Granikos, 333 bei Issos und 331 bei Gaugamela) gegen Alexander den Großen auf der Flucht ermordet.
Demochares
Neffe des Demosthenes; athenischer Redner und Staatsmann.
Diadochen
Bezeichnung für die auf Alexander den Großen folgenden Mitglieder der ersten hellenistischen Herrschergeneration; ihre Rivalitäten führten ab 323 v. Chr. zu den Diadochenkriegen und ab 306 v.Chr. zur Schaffung voneinander unabhängiger Monarchien, der Diadochenreiche.
Dialektiker
ein Vertreter der Dialektik (=“Kunst der Unterredung“); die Dialektik bezeichnet die Logik des Widerspruchs oder die Methode des Philosophierens unter Berücksichtigung kritischer Gegensätze.
Diana
griech. Artemis; römische Göttin der wilden Natur und der Jagd, Beschützerin der jungen Mädchen und des Frauenlebens
Diodor
(Diodorus Siculus), griechischer Geschichtsschreiber des 1. Jahrhunderts v. Chr. aus Sizilien; verfasste eine Weltgeschichte in 40 Büchern (15 davon sind erhalten).
Diogenes Laertios
lebte im 3. Jahrhundert n. Chr., verfasste eine Geschichte der griechischen Philosophie; sein Buch über Epikur ist für unser Verständnis der epikureischen Philosophie besonders wichtig.