Kalokagathia

steht für die Vollkommenheit des Menschen an Leib und Seele; konnte im alten Griechenland durch musische (geistige), gymnastische (körperliche) und politische Bildung erreicht werden und galt als Kennzeichen von Aristokraten.

Askese

streng enthaltsame und entsagende Lebensweise zur Verwirklichung sittlicher und religiöser Ideale; auch Bußübung.

Kleanthes

lebte von 304 bis 233 v. Chr.; war Nachfolger Zenons in der Leitung der Stoa und Begründer der stoischen Theologie; von seinem Werk ist nur wenig erhalten.

Sophisten

griechische Philosophen des 5./4. Jahrhunderts, die als bezahlte Lehrer Philosophie, Staatskunde, Literatur und v.a. Rhetorik im Hinblick auf den praktischen Nutzen unterrichteten. Sie vertraten eine Schulrichtung, die den Zweifel zum Denkprinzip erhob und keine absolute Wahrheit anerkannte. Sokrates war ihr größter Kritiker.

Dialektiker

ein Vertreter der Dialektik (=“Kunst der Unterredung“); die Dialektik bezeichnet die Logik des Widerspruchs oder die Methode des Philosophierens unter Berücksichtigung kritischer Gegensätze.

Gipsabguss

Abdruck eines Originals und anschließende Ausformung aus einer Negativform in Gips.

Epikureische Schule

antike Philosophenschule, die auf Epikur zurückgeht; die Epikuräer lebten nach dem Vorbild Epikurs, der lehrte, die materiellen Freuden des Daseins unbedenklich zu genießen.

Empedokles

griechischer Philosoph, lebte von etwa 483 bis 425 v. Chr. auf Sizilien. Er sah in den vier Elementen den Urgrund aller Dinge und erklärte Werden und Vergehen als Mischung und Trennung dieser Elemente.